Das Bahnbetriebswerk Haldensleben


Das Bahnbetriebswerk Haldensleben

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Von Dirk Endisch

144 Seiten, 62 Tabellen, 5 Zeichnungen, 112 Abbildungen. 170 x 240 mm, gebunden.

 Das Bw Haldensleben nahm unter den Bahnbetriebswerken der Rbd Magdeburg eine Sonderstellung ein. Die Dienststelle besaß keine Drehscheibe und gehörte zu den kleins­ten Bahnbetriebswerken in der DDR. Das Bw Haldensleben ging 1950 aus den Betriebswerk­stätten der Neuhaldenslebener Eisenbahn und der Kleinbahn Gardelegen-Haldensleben-Weferlingen hervor. Der Dienststelle waren die Lokbahnhöfe in Calvörde und Weferlingen unterstellt. Haldensleben war in erster Linie für die Zugförderung auf den Nebenbahnen nach Bebertal, Eilsleben und Weferlingen sowie auf der Hauptbahn Magdeburg–Oebisfelde verantwortlich. Entsprechend diesen Aufgaben waren in Haldensleben meist Tenderloks – u.a. der Baureihen 75.4, 75.6, 75.10–11 und 83.10 – sowie Triebwagen stationiert. Ab 1973 waren Reko-52er hier beheimatet. Erst im Frühjahr 1988 endete die Dampflokzeit. Am 30. Juni 1993 verlor das Bw Haldensleben seine Selbstständigkeit. Sechs Jahre später gab die DB AG den Standort auf, der heute von einer Privatbahn genutzt wird. Das Buch beschreibt erstmals ausführlich Historie und Lokeinsatz des Bw Haldensleben.

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