Das Bahnbetriebswerk Lutherstadt Wittenberg


Das Bahnbetriebswerk Lutherstadt Wittenberg

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Von Klaus-Dieter George

144 Seiten, 82 Tabellen, 3 Zeichnungen, 108 Abbildungen. 170 x 240 mm, gebunden.  

Das Bahnbetriebswerk (Bw) Lutherstadt Wittenberg kann auf eine über 150-jährige Geschichte zurückblicken. Bereits 1841 nahm die Berlin-Anhaltische Eisenbahn (BAE) den ersten Lokschuppen in Betrieb. Die bescheidenen Anlagen genügten nach einigen Jahren nicht mehr den betrieblichen Belangen, so dass 1876 eine neue Betriebswerkstätte folgte. Diese wurde später immer wieder erweitert. In den 1920er-Jahren entstanden auf der Gemarkung Labetz ein zweiter Lokschuppen sowie neue Behandlungsanlagen. Im Zusammenhang mit der geplanten Elektrifizierung der Strecke Berlin–Halle (Saale) plante die Reichsbahn den Bau eines Groß-Bw in Labetz für Dampf- und Elektroloks. Bedingt durch den Zweiten Weltkrieg konnte 1942 nur der Dampflokteil als neues Bw Wittenberg seiner Bestimmung übergeben werden. Die Dienststelle war eines der wichtigsten Bahnbetriebswerke in der Rbd Halle (Saale). Erst in den 1990er-Jahren verlor das Bw Wittenberg an Bedeutung. 1999 endete die Lokbeheimatung. Das Buch beschreibt ausführlich Entwicklung und Fahrzeugeinsatz der traditionsreichen Dienststelle.

 

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