Die Baureihe 64 bei der Deutschen Reichsbahn


Die Baureihe 64 bei der Deutschen Reichsbahn

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Von Dirk Endisch

92 Seiten, 112 Tabellen, 19 Zeichnungen, 148 Abbildungen. 170 x 240 mm, gebunden.

Die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (DRG) benötigte ab Mitte der 1920er-Jahre moderne, leistungsfähige Dampflokomotiven für den Nebenbahndienst. Im Rahmen ihres Einheitslokprogramms entwickelte die DRG eine Typenserie, zu der die Baureihe 64 zählte. Die ersten Exemplare stellte die DRG im Frühjahr 1928 in Dienst. Die kleinen 1´C1´h2-Tenderloks erwiesen sich als leistungsstark, robust und pflegeleicht, so dass die Reichsbahn bis 1940 insgesamt 520 Maschinen der Baureihe 64 beschaffte. Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieben lediglich 137 Exemplare bei der Deutschen Reichsbahn (DR) in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ). Durch Abgaben an die Besatzungsmacht sowie die Ausmusterung kriegsbeschädigter Maschinen verringerte sich der Bestand bis 1954 auf 118 Exemplare. Diese waren vor allem in den Reichsbahndirektionen Berlin, Greifswald, Magdeburg und Schwerin stationiert, wo sie über Jahre hinweg auf zahlreichen Nebenbahnen das Bild im Personen- und Güterverkehr prägten. Erst mit dem einsetzenden Traktionswechsel verlor die Baureihe 64 ab 1968 an Bedeutung. Als letzte Maschine ihrer Gattung hatte 64 212 im Sommer 1975 im Bw Salzwedel ausgedient. Das Buch beschreibt erstmals detailliert Geschichte, Technik und Einsatz der Baureihe 64 bei der Deutschen Reichsbahn.

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