Die Gelenkwagen des Typs Gotha G 4


Die Gelenkwagen des Typs Gotha G 4

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Peter Kalbe, Volker Vondran

192 Seiten mit 5 Tabellen, 15 Zeichnungen und 298 Abbildungen, davon 25 in Farbe; 170 x 240 mm; gebunden

Der VEB Waggonbau Gotha entwickelte 1959 auf der Basis des Triebwagens des Typs ET 57 und des Beiwagens des Typs EB 57 einen vierachsigen Straßenbahn-Gelenktriebwagen mit schwebendem Mittelteil. Von dieser als Typ G 4 bezeichneten Bauart wurden zunächst zwei Prototypen gefertigt, die in Erfurt und Dresden erprobt wurden. 1961 begann die Serienfertigung der Gelenkwagen des Typs G 4, von dem bis 1967 insgesamt 319 Exemplare geliefert wurden. Die fabrikneuen Fahrzeuge waren bei den Nahverkehrsbetrieben in Erfurt, Gotha, Leipzig, Magdeburg, Potsdam und Rostock im Einsatz. Außerdem wurden die Gelenkwagen auch in die Sowjetunion exportiert, wo sie in Lwow und Tallinn über Jahre hinweg das Bild im Nahverkehr prägten. Erst in den 1980er-Jahren verloren die Fahrzeuge des Typs G 4 langsam an Bedeutung. Die letzten Gelenkwagen schieden schließlich 1996 bei der Thüringerwaldbahn und der Straßenbahn Gotha aus dem Plandienst aus. Heute sind nur noch wenige G 4 als »Historische Straßenbahnen« oder Sonderwagen vorhanden. Das Buch beschreibt ausführlich Entwicklung, Technik und Einsatz der Gelenkwagen des Typs Gotha G 4. Die zahlreichen Abbildungen, Zeichnungen und Tabellen machen das Werk zu einem Muss für jeden Straßenbahnfreund.

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