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ELNA-Lokomotiven bei der Deutschen Reichsbahn
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Die Geschichte der Baureihen 89.62, 91.2, 91.61–67, 92.29 und 92.61–66

Von Dirk Endisch

160 Seiten, 109 Tabellen, 3 Zeichnungen, 112 Abbildungen. 170 x 240 mm, gebunden.

Der im Frühjahr 1919 gegründete »Engere Lokomotiv-Normen-Ausschuß« (ELNA) schuf ein Typenprogramm mit genormten Triebfahrzeugen für die deutschen Klein- und Privatbahnen. Das Baukastensystem basierte auf drei Tenderlokomotiven mit den Achsfolgen C, 1´C und D mit Nass- oder Heißdampftriebwerk. Insgesamt umfasste das ELNA-Programm 16 verschiedene Typen. Charakteristisch für die ELNA-Maschinen waren der hochliegende Kessel und der zwischen den Rahmenwangen angeordnete Wasserkasten. Die ersten der insgesamt über 210 ELNA-Maschinen wurden 1922 in Dienst gestellt. Die Deutsche Reichsbahn (DR) in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) übernahm nach dem Zweiten Weltkrieg von den enteigneten Klein- und Privatbahnen rund 70 ELNA-Maschinen, die als Baureihen 89.62, 91.2, 91.61–67, 92.29 und 92.61–66 in den Fahrzeugpark eingereiht wurden. Die DR konnte auf die ELNA-Dampfloks im Nebenbahndienst über Jahre hinweg nicht verzichten. Erst im Frühjahr 1971 wurde die letzte Maschine abgestellt. Das vorliegende Buch beschreibt erstmals detailliert die Technik und die Geschichte der ELNA-Loks bei der Deutschen Reichsbahn.

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