Der Obus in Greiz

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von Jens Karkuschke, René Petzold, Rolf-Roland Scholze
224 Seiten,  7 Tabellen,  9 Zeichnungen,  27 Faksimiles,  291 SW-Fotos
170 x 240 mm, gebunden

Vor über 75 Jahren begann in der Schloß- und Residenzstadt Greiz ein spannendes Kapitel der Heimat- und Nahverkehrsgeschichte. Während des Zweiten Weltkrieges plante der „Städtische Kraftomnibusverkehr Greiz“ (KOV) den Aufbau eines Obus-Betriebes. Die Fahrleitungsarbeiten starteten im September 1944. Trotz aller Schwierigkeiten wurde bis zum Februar 1945 die Fahrleitung zwischen St. Adelheid und Tannendorf weitgehend fertiggestellt. Es vergingen aber noch einige Wochen, bevor der erste Streckenabschnitt am 21. September 1945 feierlich seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Damit war Greiz die erste Stadt in Deutschland, in der nach dem Zweiten Weltkrieg ein Obus-Betrieb eröffnet wurde. Bis zum November 1946 waren die Arbeiten an der Gesamtstrecke bis Elsterberg beendet. Das Netz umfasste nun 9,7 km. Zunächst standen drei und später insgesamt neun Obusse zur Verfügung. Nach nicht einmal 25 Jahren wurde der Obus-Verkehr am 11. Juli 1969 eingestellt. Die zahlreichen, bisher meist unveröffentlichten historischen Fotos machen das Buch zu einem Muss für jeden Nahverkehrs- und Heimatfreund.
 

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