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Das Bahnbetriebswerk Jerichow
26,00
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Von Dirk Endisch

176 Seiten, 79 Tabellen, 170 Abbildungen, 10 Gleispläne. 170 x 240 mm, gebunden.

Das Bw Jerichow nahm unter den Bahnbetriebswerken der Rbd Magdeburg eine Sonderrolle ein. Die Dienststelle besaß keine Drehscheibe und gehörte in den 1980er-Jahren mit rund 170 Beschäftigten zu den kleinsten Bahnbetriebswerken in der DDR. Das Bw Jerichow ging am 1. Januar 1950 aus der Hauptwerkstatt der ehemaligen Genthiner Kleinbahn AG (GeK) hervor. Bereits 1889 nahm die GeK in Jerichow den ersten Lokschuppen in Betrieb. 1921 entstand eine neue Werkstatt, die 1937/38 um einen Triebwagenschuppen ergänzt wurde. Der Dienststelle unterstanden die Lokbahnhöfe Burg, Görzke, Magdeburgerforth, Milow, Sandau und Ziesar. Das Bw Jerichow und seine Außenstellen waren in erster Linie für die Zugförderung auf den Strecken der ehemaligen GeK und dem Burger Schmalspurnetz verantwortlich. Entsprechend diesen Aufgaben waren im Bw Jerichow meist Tenderloks und Triebwagen stationiert. Am 30. Juni 1993 verlor die Dienststelle ihre Selbstständigkeit. Sechs Jahre später gab die DB AG die Anlagen auf, die nach Jahren des Verfalls 2015 verkauft wurden. Das Buch beschreibt erstmals detailliert die Entwicklung und den Betriebsmaschinendienst des Bw Jerichow.

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